Anzeige

Helbling

Korrekturbelastung verringern

Ein etwas längerer Aufsatz, von dem ich hoffe, dass sich die investierte Lesezeit durch die Ersparnis von Korrekturzeit für Sie lohnt. Dabei helfen können Ihnen übrigens auch 90 Seiten an Material zur Unterrichtsvorbereitung, das ich Ihnen hier kostenlos zur Verfügung stelle (1,9 MB): Unterrichtsmaterial „Viktor und die Macht der Farbschattenklänge 9-12-2013.pdf

1. Das Problem der Gerechtigkeit bei der Lehrerarbeitszeit

ist zu komplex, als dass es hier angemessen behandelt werden kann. Von daher verweise ich auf die Arbeit der Lehrerverbände und -gewerkschaften, insbesondere auch auf die Vereinigung der Korrekturfachlehrerinnen und -lehrer, die eine „Neuregelung der Lehrerarbeitszeit unter Berücksichtigung der an der Realität orientierten Korrekturfachtätigkeit sowie weiterer Belastungen“ fordern, bei denen – diese Anmerkung sei mir als Musiklehrer gestattet – zum Beispiel auch schulische Aufführungen einbezogen werden müssten.

2. Was mich beim Korrigieren belastet

Sie werden das kennen: Wenn ich in meinen Fächern Deutsch oder Pädagogik Klausuren korrigiere, dann lassen sich die guten Arbeiten meist sehr schnell nachschauen. Es sind vielmehr die ungeordneten, sprachlich fehlerhaften, teilweise unverständlichen Arbeiten, die einen ganz erheblichen Teil des Korrekturaufwandes ausmachen: gerade, wenn man bemüht ist, in all dem Durcheinander doch noch Ansätze für das eine oder andere Pluspünktchen zu finden, damit die Zensur noch akzeptabel bleibt.

Es ist also ganz einfach: Mein Korrekturaufwand nimmt in dem Maße ab, wie es mir gelingt, solche problematischen Klausuren zu reduzieren. Vielleicht hilft es Ihnen, zu erfahren, wie ich dabei vorgehe? Mit diesen Methoden hat sich meine Korrekturzeit jedenfalls erheblich reduziert.

3. Können manche Schüler einfach nicht schreiben?

Diesen Satz habe ich oft gehört, aber ich glaube nicht, dass er in seiner pessimistischen Festschreibung zutrifft. Sinnvoller scheint mir eine pädagogische Analyse, weshalb Schüler das nicht leisten. Nach meinen Beobachtungen passiert nämlich häufig Folgendes:

  • Schüler, die sich selbst für schlecht halten, werden in Klausuren leicht unsicher, geraten schnell in Zeitnot und verfallen dann in eine Art „Panikschreiben“, dessen Ergebnis uns später am Schreibtisch so viel Mühe macht.
  • Die typische Frage an den Lehrer: „Wieviel Seiten brauche ich für eine Eins?“ verdeutlicht, wie tief sich in das Schülerbewusstsein eingegraben hat, dass nur eine lange Klausur auch zu einem guten Ergebnis führen könne.

4. Was ist professionelles Schreiben?

Völlig konträr zu dieser Einschätzung verhält sich die Tatsache, dass professionelle Sachtexte tendenziell kurz sind. Wer bei der Veröffentlichung eines Sachbuches jemals ein gutes Lektorat durchlaufen hat; wer als Physiotherapeutin Berichte an die ständig unter Zeitdruck stehenden Ärzte verfasst; und wer als Journalist mit den begrenzten Zeitungsspalten auskommen muss: der weiß das sowieso!

Wäre es dann nicht auch sinnvoll, diese wichtige Schreibfähigkeit unseren Schüler/innen beizubringen? Das fällt nicht leicht, denn, in unserer Ausbildung, an den Hochschulen, haben wir häufig das Gegenteil erlebt. Doch die Kritik an der unverständlichen Wissenschaftssprache hält auch dort langsam Einzug.

5. In der Kürze liegt die Würze!

Ein Gedanke vorweg: Schon immer gibt es sprachlich souveräne Schüler/innen, die wunderbare, lange Aufsätze schreiben können. Das soll ihnen unbenommen bleiben.

Aber es gibt auch viele Schüler/innen, die mit dem Schreiben zu langer Texte völlig überfordert sind: jedenfalls, wenn diese inhaltlich qualitätsvoll, sinnvoll aufgebaut und sprachlich richtig sein sollen. Sicher hat da jeder seine eigenen Erfahrungswerte, doch ich beobachte zunehmend, dass gute Klausuren eher kürzer sind als umgekehrt. Es wäre einmal interessant herauszufinden: Gibt es eine maximale Anzahl an Seiten oder Spalten, über die hinaus nur noch wenige Schüler/innen in der Lage sind, souverän zu schreiben, ohne den Überblick zu verlieren?

6. Die Folienmethode: Schülertexte im Unterricht korrigieren

Um ihre Schreibfähigkeiten richtig einschätzen zu können, benötigen Schüler individuelle Rückmeldungen. Nun wird gerade ein sehr korrektubelasteter Lehrer nicht über genügend freie Kapazität verfügen, um auch noch die Hausaufgabenhefte in nötigem Umfang zu Hause zu korrigieren. Selbst wenn: Es bliebe die Frage, ob der Schüler die mit Mühe an den Rand geschriebenen Korrekturhinweise wirklich so umsetzen kann, als wenn sie ihn mündlich erreichen. Andererseits: Wenn Schüler konkret erleben, wie man als Lehrer korrigiert, dann können sie mögliche Fehler leichter erkennen und vermeiden. (Es ist mir sehr wichtig, diese Methode nicht zu dominant werden zu lassen, sondern in meinem Unterricht durch vielfältige Möglichkeiten des freien, kreativen Schreibens zu ergänzen und den Schülern „das Wort zu geben“, wie Célestin Freinet es ausdrückte.)

Jedenfalls habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dass die Schüler/innen (freiwillig) ihre Hausaufgaben auf Folie schreiben und sich bereit erklären, diese vor der Klasse von mir auf dem OHP korrigieren zu lassen. Die Freiwiligkeit ist deshalb wichtig, damit die Schüler nicht gegen ihren Willen in eine Situation geraten, in der sie sich bloßgestellt fühlen. Genauso wichtig ist es aber auch, diese Korrektur vor der Klasse in einem wertschätzenden und akzeptierenden Klima durchzuführen. Konkret: Über Fehler in der Folienhausaufgabe äußere ich mich nicht abwertend, sondern wir freuen uns gemeinsam darüber, dass wir sie gefunden haben, weil sie nicht nur dem Verfasser, sondern auch der ganzen Klasse zu einem besseren Ergebnis in der nächsten Klassenarbeit verhelfen werden. Denn nicht nur den einzelnen Schüler kann ich bei diesem Verfahren auf seine konkreten Übenotwendigkeiten hinweisen, z.B. „Groß-Kleinschreibung“ oder „dass – das“ wiederholen, den Aufbau mit Hilfe einer Mindmap besser planen usw. Auf den Folien finden sich ja auch jede Menge positive Beispiele, die sich übrigens die anderen in ihr aufgeschlagenes Deutschheft notieren sollen: das Modelllernen ist eine sehr effektive Methode!

Und: Wer sich auf eine Folienbearbeitung einlässt, erhält in der Regel auch eine gute Note, nicht für die Hausaufgabe an sich, sondern für seine mündliche Mitarbeit, die zum Korrekturprozess gehört. (Ausgenommen davon sind natürlich die seltenen Fälle, in denen so eine Folie ausgesprochen „schludrig“ angefertig wurde. Übrigens: Die ordentliche Anfertigung von Hausaufgaben hat sich sehr gesteigert, seitdem meine Schüler/innen dafür Belohnungsstempel bekommen und bei einer entsprechenden Anzahl „hausaufgabenfrei“. Dafür benutze ich die Siebdruck-Lehrerstempel, die kein separates Stempelkissen benötigen. Auch die positive Verstärkung ist eine sehr effektive Lernmethode.)

Meine Erfahrung mit der Folienmethode: Die Schüler/innen erkennen schnell deren Vorteile, und es werden immer weniger, die sich nicht dafür melden. Von daher ist der Aufwand nur noch gering, mit denen die Hausaufgaben durchzugehen, die dies nicht an der Tafel, sondern im Heft möchten. So ist jedenfalls niemand bei der Vorbereitung der Klassenarbeit benachteiligt.

7. Die Handymethode

Es gibt schon einzelne Handys mit eingebautem Beamer, die das Bild ihrer Kamera projizieren, und so als Auflicht­projektor, also wie die früher üblichen Episkope funk­tionieren. Vermutlich wird es nicht lange dauern, bis sich diese Technik in ausreichender Qualität auf dem Markt verbreitet hat. Dann könnte man die Hausarbeiten der Schüler direkt aus dem Heft an die Wand projizieren, Folien würden also überflüssig.

8. Gegen das Panikschreiben!

Zurück zu dem oben erwähnten Panikschreiben! Um dieses zu vermeiden, ist es sehr wichtig – und sehr schwierig, denn das sitzt tief in uns allen (!!!) -, den Schülern zu vermitteln, dass es für eine gute Klausur nicht auf die Länge, sondern auf das planvolle Schreiben und die Textüberarbeitung ankommt.

Ich glaube, es war Hemingway, der seine Texte vor der Veröffentlichung um die 4o mal überarbeitete. Auch wenn für eine Klausur eine solche Gründlichkeit natürlich völlig unangemessen und nicht realisierbar wäre, sind die Schüler/innen von dieser Zahl doch meist ziemlich beeindruckt, und es wird deutlich: Für ein gutes Ergebnis brauchen auch sie Planungs- und Überarbeitungszeit.

9. Verschaffen Sie Ihren Schülern diese Zeit, indem Sie mit den Anforderungen der zentralen Klausuren argumentieren!

Inwieweit das möglich ist, kann ich natürlich nur für das Bundesland, in dem ich unterrichte, beurteilen. Eine typische Beispielaufgabe für eine solche zentrale Klausur in NRW enthält z.B. zwei Teilaufgaben, bei denen etwa eine Maximalpunktzahl von jeweils 30 bzw. 15 erreicht werden kann, wobei die Darstellungsleistung (mit Textstruktur, Fachsprache, Zitaten, Schreibstil und sprachlicher Richtigkeit) noch einmal mit maximal 15 Punkten (immerhin 25% von 60 Gesamtpunkten) in die Wertung eingeht.

Sollte ein Schüler unter Zeitdruck nun lieber die 2. Teilaufgabe fertig stellen oder eher, wenn erlaubt sogar mit Hilfe des Dudens, ausreichend Zeit für die Überarbeitung der Darstellungsleistung investieren? Wenn man nun noch bedenkt, dass  bei gehäuften Verstößen gegen die sprachliche Richtigkeit in den Bestimmungen teilweise zusätzliche Abwertungen vorgesehen sind, wenn man außerdem mit einkalkuliert, dass eine Überarbeitung meist auch noch den Inhalt verbessert, dann liegt es unter dem Gesichtspunkt einer besseren Zensur nahe, sich lieber auf die Überarbeitung der Klausur zu konzentrieren, als auf eine wie auch immer geartete Fertigstellung, bei der man unter Zeitdruck vielleicht noch zusätzliche sprachliche Fehler produziert, die die Darstellungsnote endgültig herabrutschen lassen.

Ohne dass hier zu einem Patentrezept geraten werden soll, denn schließlich muss jeder Schüler sich anhand einer konkreten Klausur selber entscheiden, so wird doch deutlich, dass es sich lohnt, der Darstellungsleistung erheblich mehr Aufmerksamkeit zu widmen, als das gemeinhin üblich ist.

Idealerweise führt das dann nicht nur zu einer besseren Endnote in der Klausur, sondern diese lässt sich auch leichter korrigieren: eine Win-win-Situation also für beide Seiten!

Der Effekt lässt sich übrigens noch verstärken, wenn die Schüler nach dem Erhalt des Themas nicht sofort losschreiben, sondern sich erst einmal in aller Ruhe, etwa mit Hilfe einer Mindmap, ein Gliederungskonzept skizzieren.

Man kann allen Beteiligten also helfen, indem man mit den Schüler/innen Strategien für eine richtige Zeiteinteilung ausführlich thematisiert.

10. Verschaffen Sie Ihren Schülern Ruhe durch Methoden der Streßbewältigung!

Nun hat das „Panikschreiben“ seine Ursachen nicht nur in einer falschen Zeiteinteilung, sondern häufig auch in Prüfungsangst. Hier wäre zunächst einmal zu prüfen, ob fachliche Hilfe notwendig ist. (In diesem Zusammenhang finde ich es sehr hilfreich, dass es an unserer Schule gelungen ist, eine Sozialarbeiterin einzustellen. Ich wünsche das möglichst vielen Schulen!)

Darüber hinaus gibt es aber auch noch ergänzende Möglichkeiten, Schüler/innen, die unter schädlichem Druck stehen, zu helfen. Über solche Methoden habe ich intensiv nachgedacht, sie Fachleuten, u.a. Psychotherapeuten, vorgelegt und in meinem Roman „Viktor und die Macht der Farbschattenklänge“ verarbeitet. Das Grundgerüst der pädagogisch-psychologischen Hintergründe können Sie sich hier anschauen, aber ihre wirklichen Vorteile erschließen sich vermutlich erst im inhaltlichen Zusammenhang des Romans, also beim Lesen. (Wenn Sie dies interessiert, finden Sie hier eine Leseprobe.)

Ob Ihre Schüler den Roman selber lesen, ob Sie, vielleicht Teile daraus, vorlesen, oder ob Sie ihn als Klassenlektüre einsetzen – ich glaube, dass er Ihre Arbeit in der Schule unterstützen kann. (Falls Sie die Klassenlektüre interessiert, wenden Sie sich gerne per Mail an mich.)

11. Auch das Korrigieren selber können Sie sich erleichtern!

Zunächst lohnt es sich aus meiner Sicht, einen Erwartungshorizont bzw. eine Musterlösung schriftlich so zu fixieren, dass Sie das hinterher an die Schüler aushändigen können. (Dabei kann man sich viel Arbeit sparen, wenn man die mittlerweile zahlreich vorhandenen Vorlagen auf seinen Unterricht anpasst. Entsprechende Materialien findet man bei den Korrekturfachlehrern, in meinem Forum zum Deutschunterricht, den Lehrerbänden zu den Deutschbüchern usw. usw.)

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich eine solche Vorbereitungsmühe nicht nur lohnt, weil das Korrigieren dann schneller und zielsicherer von der Hand geht, sondern weil der Lernfortschritt für die Schüler auch größer ist, wenn sie sich nach der Rückgabe der Klassenarbeit mit einer solchen Musterlösung auseinandersetzen oder diese im Unterricht sogar selber gemeinsam erarbeiten.

Meist werden bei dieser Methode die erreichten Punkte für jeden Schüler direkt in den Erwartungshorizont hineingeschrieben. Alternativ wäre aber auch zu überlegen, dies (mit enstprechenden Kommentaren) direkt im Klausurtext selber vorzunehmen, so dass ein unmittelbarer Bezug zum Schülertext besteht. Viele Wege führen nach Rom!

Wenn Sie es so handhaben wie im Erwartungshorizont der oben beschriebenen zentralen Klausuren, nämlich für die einzelnen Aufgabenteile von vornherein eine maximale Punktzahl festzulegen, dann können Sie im Anschluss an die Klausur auf eine mühsame prozentuale Gewichtung der Teilaufgaben bei  der Gesamtnote verzichten: Sie erhalten eine Gesamtpunktzahl, die Sie nur noch den einzelnen Notenstufen zuordnen müssen.

Zahlreiche Unterrichtsmaterialien, teilweise mit Lösungen (z.B. für Erwartungshorizonte, die das Korrigieren in Klassenarbeiten erleichtern), u. a. zu folgenden Themen: Inhaltsangabe, Vorgangsbeschreibung, Bildbeschreibung, Erörterung, Vorlesen – Vorlesewettbewerb, Experimentieren mit Goethe, ein außergewöhnliches Youtube-Video zu Goethes Zauberlehrling als RAP, Pfiffige Lernhilfen, Meinungsumfragen Lerndruck usw. findet man kostenlos hier auf meiner Seite!

Die Arbeit erleichtern kann Ihnen auch der Zensurenermittler. (Dieser bietet übrigens auch die Möglichkeit, Standardformulierungen auf Klebeetiketten auszudrucken; am besten schauen Sie sich das Video dort an.)

Zahlreiche weitere Informationen zu dieser Thematik finden Sie weiterhin beim Lehrerfreund.

So, nun bin ich an einem vorläufigen Ende meiner Überlegungen zur Verringerung der Korrekturbelastung angelangt, die ich eher als erste Impulse zum Austausch, keineswegs aber als fertiges Konzept empfinde. Vor daher freue ich mich über Ihre Anregungen und Kommentare (und natürlich über ein Like bei facebook, auf dieser Seite ganz oben).

Gerd Haehnel, 4.11.2012

Gefällt Ihnen die Seite? Dann bitte weiterempfehlen:

Eine Antwort auf Korrekturbelastung verringern

  1. Gerd Haehnel sagt:

    Ich bedanke mich bei Benny Alze für die Erlaubnis ihr Korrektursystem hier zu veröffentlichen, das sie in der Mailingliste Deutschunterricht gepostet hat:

    „Eine recht aufwendige, aber effektive Form der Berichtigung ist unten stehende Vorgehensweise. Wenn sich das eingespielt hat, zeigen sich große Erfolge bei den Schülerinnen und Schülern.

    Zeichensystem – Was steht da am Rand?

    R = Rechtschreibfehler Z = Zeichensetzungsfehler
    Gr = Grammatikfehler Zeit = Zeitfehler
    A = Ausdrucksfehler V = Auslassungsfehler
    TR = Trennungsfehler WW = Wortwiederholung
    SB = Satzbau

    Berichtigung von Fehlern
    – Welches Korrekturzeichen steht am Heftrand. Bei einem Rechtschreibfehler (R) achte außerdem darauf, welche Nummer im Kreis steht.
    – Schaue auf der Liste nach, welche Aufgabe du zu diesem Fehler ausführen musst und schreibe sie ins Heft. An den Zeilenanfang schreibe immer die laufende Fehlernummer.
    – Unterstreiche die Stelle farbig, an der dein Fehler war (manchmal sind es auch zwei Fehlerstellen in einem Wort!).

    R – Rechtschreibfehler
    1. Satzanfänge schreibt man immer groß! Schreibe den folgenden Satz einmal richtig auf:
    Am Satzanfang schreibt man immer groß!

    (2. Namenwörter) werden groß geschrieben. Schreibe das Nomen mit Artikel (Begleiter) in der Einzahl und in der Mehrzahl auf.

    das Auto – die Autos

    3. Schreibe das Verb in der Grundform und mit ich, du, er, wir auf.

    schreiben – ich schreibe – du schreibst – er schreibt – wir schreiben

    War der Fehler bei einer Vergangenheitsform, schreibe die Personalformen der Vergangenheit zu der Grundform.

    schreiben – ich schrieb – du schriebst – er schrieb – wir schrieben

    4. Schreibe das Adjektiv mit den beiden Steigerungsformen und in der ganzen Formulierung aus deinem Text auf.

    schön, schöner, am schönsten, der schöne Tag

    5. Die Silben helfen dir!

    Schreibe das Wort zuerst ganz und danach in Silben getrennt auf.

    Sonnenblume, Son – nen – blu – me

    6. Ableiten!

    Suche zu dem Wort mindestens drei verwandte Wörter mit dem gleichen Wortstamm und schreibe alle auf.

    ruhen, die Ruhe, ruhig, ausruhen

    7. Vorsilbenfehler!

    Schreibe das Wort richtig auf und finde noch 3 weitere Wörter mit derselben Vorsilbe! Unterstreiche alle Vorsilben!

    vergessen, verlaufen, verkaufen, verloren

    8. Kurzer Vokal – Doppelkonsonant!

    Schreibe das Wort richtig auf. Suche mindestens 3 Wörter, die auch einen kurzen Vokal und den gleichen Doppelkonsonanten haben und schreibe sie dazu.

    fallen – knallen – Wellen – grillen

    9. Da gibt es noch mehr von!

    Finde noch 3 weitere Wörter mit demselben „Problem“, z.B. Wörter mit ie. Unterstreiche die Problemstelle.

    Biene, Schiene, Fliege, Ziege

    10. Merkwort!

    Hier hilft keiner der anderen Punkte. Schreibe das Wort fünfmal richtig auf.

    auf, auf, auf, auf, auf

    Z – Zeichensetzungsfehler
    Satzschlusszeichen fehlt oder verkehrt!

    Schreibe den Satz mit dem passenden Satzschlusszeichen auf.

    Gr – Grammatikfehler
    Hier hast du einen Fehler in der Grammatik gemacht. Verbessere das Wort und schreibe den Satz noch einmal richtig auf.

    Zeit – Zeitfehler
    Hier hast du eine verkehrte Zeitform verwendet. Schreibe den ganzen Satz mit der passenden Zeitform noch einmal richtig auf.

    A – Ausdrucksfehler
    Hier hast du ein unpassendes Wort verwendet. Finde einen anderen Ausdruck und schreibe den ganzen Satz noch einmal richtig auf.

    V – Auslassungsfehler
    Hier fehlt ein Wort. Schreibe den ganzen Satz noch einmal mit dem fehlenden Wort richtig auf.

    TR – Trennungsfehler
    Du hast das Wort an der falschen Stelle getrennt!

    Schreibe das Wort zuerst ganz auf. Nun schwinge das Wort und schreibe es in Silben getrennt auf.

    Sonnenblume, Son – nen – blu – me

    WW – Wortwiederholung
    Dieses Wort hast du eben schon einmal benutzt. Versuche, ein anderes Wort zu finden und schreibe den Satz noch einmal auf.

    SB – Satzbau
    Deine Satzstruktur ist nicht nachvollziehbar. Schreibe deinen Satz richtig auf.

Ihre Anregungen und Ergänzungen zu dieser Seite: